Bally · 1980
Hot Doggin

Sucht man im Internet nach Informationen über den Hot Doggin, findet man nicht viel. Dabei ist dieser Flipper wirklich schön zu spielen. Dennoch hatte er als Widebody ohne Sprache, Rampen und Multiball keine Chance gegen die mächtige Konkurrenz von Williams (Firepower, Gorgar), zumal das Thema Wintersport und Skifahren nicht wirklich ein Reißer war.
Trotzdem gibt es auf dem Spielfeld einiges zu treffen: Eine Inline-Targetbank, die den Bonusmultiplikator steuert, sowie eine Dreier- und Vierer-Targetbank, die den Bonus erhöhen. Das Bonussystem hat der Hot Doggin vom Silverball Mania übernommen. Auch hier müssen die Targets H-O-T-D-O-G-G-I-N und S-K-I-F-U-N getroffen werden. Jeder Buchstabe ist 2000 Punkte wert, so dass nach vollständiger Buchstabierung die 30000 Punkte Bonuslampe erleuchtet wird und der Spieler den Bonus erneut aufbauen kann. Ebenfalls vom Silverball Mania übernommen wurde der “Disappearing Kicker”, der beim Hot Doggin aber nicht zwischen den Flipperfingern montiert ist, sondern an der rechten Seite oberhalb der Outlane.
Der Hot Doggin verfügt über drei Flipperfinger, wobei man gerade mit dem zusätzlichen dritten Flipperfinger oberhalb des rechten Slingshots wunderbar die Targetbänke treffen kann.
Erschienen ist der Hot Doggin 1980 in einer Auflage von 2050 Maschinen. Das Design stammt von Gary Gayton, der auch Lost World, Evel Knievel, Star Trek und den Strikes and Spares entworfen hat. Dieser Flipper war sein letzter Entwurf für die Firma Bally. Die Grafiken stammen von Greg Freres.


